Einsatzbereich
Telemedizin für Kliniken und Notaufnahmen
Überfüllte Notaufnahmen, Personalmangel, lange Wartezeiten: Eine Telemedizin-Kabine schafft einen niedrigschwelligen Kanal für strukturierte Ersteinschätzung und ärztliche Telekonsultation — und entlastet so Ihre zentrale Notaufnahme.
Ein erheblicher Teil der Patientinnen und Patienten in Notaufnahmen sind ambulante Fälle, die keine Notfallversorgung benötigen. Eine Telemedizin-Kabine im Foyer oder Wartebereich nimmt eine strukturierte Ersteinschätzung vor und ermöglicht eine ärztliche Videosprechstunde — so werden Ressourcen gezielt dort eingesetzt, wo sie wirklich gebraucht werden.
Die Herausforderung
Überlastete Notaufnahmen
Viele Vorstellungen in der ZNA sind nicht dringlich und binden Personal, das für echte Notfälle fehlt.
Lange Wartezeiten
Hohe Frequenz und Fachkräftemangel führen zu langen Wartezeiten und sinkender Patientenzufriedenheit.
Fehlende Steuerung
Ohne strukturierte Ersteinschätzung fehlt eine objektive Grundlage, um Patient:innen in die richtige Versorgungsebene zu lotsen.
Die Lösung
Wie die Telemedizin-Kabine hilft
Strukturierte Ersteinschätzung
Ein validiertes, digitales Verfahren schätzt die Dringlichkeit ein und unterstützt die Triage — objektiv und dokumentiert.
Ambulante Fälle ausleiten
Nicht-dringliche Fälle erhalten direkt eine Videosprechstunde oder eine Empfehlung zur passenden Versorgungsebene — die ZNA wird entlastet.
Diagnostik aus der Ferne
Integrierte Geräte (Blutdruck, Pulsoxymeter, Thermometer, Stethoskop, Dermatoskop, Otoskop) liefern der zugeschalteten Ärztin belastbare Messwerte.
Schnell installiert
Aufstellen, anschließen, los — ohne Bauarbeiten. Die Kabine ist datenschutzkonform abgeschirmt und betriebsbereit.
Anwendungsfälle
Typische Einsatzszenarien
- Strukturierte Ersteinschätzung im Wartebereich der zentralen Notaufnahme
- Niedrigschwelliger Zugang im Klinik-Foyer außerhalb der Kernzeiten
- Telekonsil zur Überbrückung, bis Fachpersonal verfügbar ist
- Entlastungskanal für Medizinische Versorgungszentren (MVZ) der Klinik
FAQ
Häufige Fragen
Ersetzt die Kabine die ärztliche Notfallversorgung?
Nein. Die Kabine unterstützt die strukturierte Ersteinschätzung und ermöglicht Telekonsultationen für nicht-dringliche Fälle. Echte Notfälle werden weiterhin unmittelbar in der Notaufnahme versorgt.
Welche Diagnostik ist integriert?
Standardmäßig Blutdruckmessgerät, Pulsoxymeter, Thermometer, digitales Stethoskop, Dermatoskop und Otoskop — vom Arzt aus der Ferne aktivier- und auslesbar.
Wie schnell ist die Kabine einsatzbereit?
Die Kabinen sind auf Lager und in der Regel innerhalb von 1–2 Wochen lieferbar; die Aufstellung erfolgt ohne Bauarbeiten.
Interesse für Ihre Einrichtung?
Wir beraten Sie unverbindlich, welche Lösung zu Ihrem Standort passt — kostenlos und ohne Verpflichtung.
Weitere Einsatzbereiche
Pflege- & Senioreneinrichtungen
Ärztliche Versorgung der Bewohner:innen ohne Transport — weniger Einweisungen, entlastetes Personal.
Arbeitgeber
Ärztliche Beratung am Arbeitsplatz — weniger Ausfallzeiten, starkes Benefit fürs Employer Branding.
Niedergelassene Ärzt:innen
Praxis-Reichweite erweitern: Videosprechstunde mit Ferndiagnostik, auch für Zweitstandorte und ländliche Gebiete.
Kreise & Kommunen
Ärztliche Daseinsvorsorge im ländlichen Raum — niedrigschwelliger Zugang an kommunalen Standorten.
Einrichtungen des öffentlichen Lebens
Niedrigschwelliger Gesundheitszugang für Besucher:innen, Gäste und Reisende — Service-Plus mit Frequenz.